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Die Siedlungsgeschichte der Region begann um 110 v.Chr.,
als die einst in Brandenburg und Mecklenburg beheimateten Sueben
zur Wanderschaft aufbrachen und ein Teil des Volksstammes von Thüringen
Besitz ergriff.

500 v.CH erste Hinweise einer Besiedlung, Urnenbrandstätten am Hahnenborn 1176 wurden Hinweise über eine Wassermühle an der Orlafurt bekannt 1235-1237 erste Erwähnung 13.Jahrh. Kirche im gotischen Stil erbaut
1378 tauchte erstmals urkundlich der Name Vrienorla auf,
frühere Belege sind nicht eindeutig zuzuordnen. Die
Nachbargemeinden gehörten zum Orlamünder Burggericht,
ob Freienorla je dazu gehörte, ist nicht belegt.
Auf jeden Fall behaupten die Freienorlaer, nie einer fremden
Herrschaft Untertan gewesen zu sein.
Bahnhof Freienorla
Der Bau der Orlabahn geht auf das Bestreben der herzoglichen Staatsregierung Sachsen-Meiningen zurück,
im Jahre 1870 forderte dass die Saalbahn in Orlamünde, das Saaletal zu verlassen hat,
durch das Orlatal geführt wird und in Pößneck Anschluss an Gera –Eichichter Bahn erhält.
Der Staatsvertrag vom 8.10.1870 legte fest dass die Orlabahn gebaut wird. Behördlich genehmigt
wurde der Bau am 14 Juli 1888, kurze Zeit später begann dann der eigentliche Bau.
Das größte Bauwerk der Strecke war die Saalebrücke in Orlamünde mit einer Gesamtlänge von 84 m.
Der Haltepunk Freienorla, er liegt an der Eisenbahnlinie Orlamünde-Freienorla-Pößneck.
Sie wurde am 1. Oktober 1889
eröffnet wurde. Er gilt als kürzeste Verbindung zwischen 2 Bahnhöfen in Europa.
Der historische denkmalgeschützte Bahnhof existiert heute noch. Zur 100 Jahrfeier
wurde er unter Denkmalschutz gestellt.
Von der Saale Eisenbahn Gesellschaft waren die Betriebsstellen Haltepunk Freienorla beim Km 0,56 eingerichtet wurden und mit einem Haltestellengebäude versehen. Die Strecke nach Pößneck war insgesamt 11,7 km lang.
Über die Bahnhöfe bzw. Haltepunkte Orlamünde, Freienorla, Langenorla West, Langenorla Ost und Pößneck unterer Bahnhof(früher Jüdewein) kam man in 46 Minuten nach Pößneck und zurück. Von 1928 bis zum Ende des2.Weltkrieges gab es noch ein Haltestelle an der Weinschänke, einem beliebten Ausflugzieles. Kurz vor dem Ende des 2. Weltkrieges wurde die Orlamünder Brücke gesprengt und der Haltepunkt Freienorla wurde bis zur Reparatur dieser als Endhaltestelle der Orlabahn genutzt.
Über hundert Jahre ist nun der Fahrbetrieb aufrechterhalten worden, von Dampfloks (bis 1969), dann Dieselloks verschiedener Bauarten bis heute mit modernen Dieselzügen kann man durch das schöne Orlatal fahren und die Landschaft genießen.
1979 Mühle stillgelegt ,Umbau zum Ferienobjekt.