Planen Demuth

Die Obermühle

 Die Orla wurde im Ort zum Betreiben zweier Mühlen genutzt, der Obermühle und der Untermühle.
Die erste Erwähnung der Obermühle fanden wir im Kirchbuch von Niederkrossen datiert auf das Jahr 1553.
Zu lesen ist, dass man 1785 in der Obermühle neben einer Ölmühle und einem Sägewerk auch eine Tuchweberei betrieb.
Die Firma Gottlob Christoph Schwabe wandelte die Freienorlaer Obermühle 1840 in eine Spinnfabrik mit 900 Spindeln um,
die 1843 abbrannte und sofort wieder aufgebaut wurde.
Ab 1878 beheimatete die Obermühle für kurze Zeit auch Holzpantoffelproduktion.
1888 wurde nach Um- und Erweiterungsbauten eine mit drei Brennöfen ausgestattete Porzellanfabrik mit Porzellanmalerei und Massenmühle eingerichtet.
1895 nahm die Fabrik mit 50 Personen den Betrieb auf und lieferte bis 1900 ausschließlich Weißware. Auch die Porzellanmaler in Orlamünde, z.B. Tänzer und Neuckel, benutzten nun vorwiegend Porzellan aus Freienorla.

Porzel Freienorla sw

 

Das PW Freienorla hatte in seinem Bestehen über die Jahre bis zur Schließung   1968 viele Höhen und Tiefen zu bestehen. Die Kriege 1914 und 1945 sowie die Zeiten des Sozialismus haben Spuren hinterlassen.

 Die Imobilie ging 1970 an die Volkseigene Großhandelsgesellschaft Obst, Gemüse, Speisekartoffeln über, die einen Teil des Gebäudes bis zur politischen Wende 1989/ 90 als Konservenlager benutzte .

 

 

       Nach der Privatisierung des Objektes richtete die Familie Demuth hier ihr Autohaus und ihre Planenfirma ein.

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Im älteren hinteren Teil der Fabrik blieben die zwei ältesten Etagenrundöfen erhalten. Sie sind auch jetzt noch vorhanden und ringsum soll künftig eine Ausstellung an die 75-jährige Tradition der Porzellanproduktion in Freienorla erinnern. Dies ist umso mehr zu begrüßen, weil gerade die Geschichte der Freienorlaer Porzellanfabrik die Wirtschaftsgeschichte im 20. Jahrhundert gut widerspiegeln kann.“

www.planendemuth.de     www.autohaus-demuth.de