Kategorie Gemeinde

666 Jahre Freienorla

Freitag 19.08.2016

Freienorla feierte ein Mega- Wochenende zur 666 Jahrfeier der urkundlichen Ersterwähnung.  Bereits am Freitag zur Festsitzung mit sehr guter Versorgung und tollem Feuerwerk tanzten alle Einwohner zur Musik von „Gern Gehört“.

Rahmen

Eine Zeitleiste im Zelt zeigte Bilder aus der Vergangenheit bis heute.

Sonnabend 20.08.2016

Bei bestem Wetter ging es am Samstag mit einem großen Kinderfest weiter. Das Programm im Festzelt begann mit dem Kindergarten „Nesthäkchen“ , über die Lollipops, der Gruppe „Intakt“ vom Orlamünder Carnevalsverein,

Kindergarten                                                   OCV

                              Kindergarten“ Nesthäckchen“                                                                     ...
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Kindergarten Freienorla

Kita „Nesthäkchen“ FreienorlaNesth

 Chronik

Als Förderverein „Nesthäkchen“ am 1. September 1993 in der ehemaligen Kinderkrippe Orlamünde gegründet

Damals mit 3 Kolleginnen und 6 Krippenkindern angefangen

1994 Umzug nach Freienorla in das ehemalige Kindergartengebäude, dort konnten nun Krippen- und Kindergartenkinder gemeinsam betreut werden

seit 2007 gehört die Einrichtung zur Verwaltungsgemeinschaft „Südliches Saaletal“ und bietet Platz für 38 Kinder im Alter von 1 bis 6 Jahren

betreut werden die Kinder von 4 pädagogischen Fachkräften in 3 Gruppen

 

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Untermühle Freienorla

    Untermühle Freienorla

MuehlenPension

1176 gibt es Hinweise auf eine Wassermühle an der Orlafurt. 1447 auf die Untermühle. Sie besaß damals schon Schankrechte. Ursprünglich gehörte sie den Adligen zu Eichenberg. Die Schenke gehörte bis 1830 zur Mühle. Zwei hintereinander liegende unterschlächtige Wasserräder dienten jahrhundertelang der Getreidemühle zum Antrieb. Nach1868 kam ein drittes zum Betreiben einer Sägemühle mit Horizontalgatter dazu. Damit wurde auch bis 1908 ein Dreschsatz betrieben.

Im Dezember 1895 vernichtete ein Großfeuer die Untermühle mit Schenke und zwei benachbarte Bauerngehöfte.

 Nach dem Wiederaufbau in den Jahren 1896 -1898 erhält die modernisierte Mühle ein Wasserrad mit einem Durchmesser von 5,5m als Antriebsaggregat...

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Obermühle Freienorla

Porzellanwerk

Porzellanwerk

Die Obermühle

 Die Orla wurde im Ort zum Betreiben zweier Mühlen genutzt, der „Obermühle“ und der „Untermühle“. Die erste Erwähnung der “Obermühle“ fanden wir im Kirchbuch von Niederkrossen, datiert auf das Jahr 1553. Indirekte Hinweise lassen vermuten, dass sie bereits vor dem Jahr 1350 bestanden hat. Die Ersterwähnung ist im Lehnbuch der Kirche zu Niederkrossen, der sie mit ihren gesamten Liegenschaften im Lehen stand und zinspflichtig war, dokumentiert. Dem Pfarrer aus Niederkrossen hatte sie bei dessen kirchlichen Tätigkeiten in Freienorla jederzeit eine Beköstigung zu bieten, genannt das „Pfarr-Decem“ und der Pfarrei Niederkrossen 1 Taler, 20 Groschen und 9,5 Pfennige Steuern zu entrichten. Weiterhin musste sie für die Instandhaltung eines Übergangs über die Orla (kleiner Steg) sorgen, den der Pfarrer, aus Niederkrossen zum Gottesdienst in der Kirche kommend, nutzte. 1856 erloschen diese Lehen und Pflichten durch eine landesweite Ablösung. Zu lesen ist, dass man 1785 in der „Obermühle“ neben der Getreidemühle  auch eine Ölmühle, ein Sägewerk und eine Tuchweberei betrieb.  Im Jahr 1839 kaufte die Fa. Gottlob Schwabe aus Neustadt/ Orla die „Obermühle“. Die Neubesitzer rissen das alte Gebäude bis auf den Mühlenteil ab. Im vergrößert Neubau wurde eine Wollspinnerei mi 900 Spindeln und Lagerräumlichkeiten eingerichtet, die bald die Produktion aufnahm.  In der Nacht zum 2. Januar 1843 brannte bei einem Großfeuer diese Wollspinnerei samt beträchtlichen Wollrohstoffvorräten ab bzw. aus. Auch das ältere Mühlengebäude mit seiner Mühleneinrichtung wurde ein Raub der Flammen. Die Ursache des Feuers blieb unbekannt. Die gegenüber liegende Sägemühle mit ihren Nebengebäuden erlitt keinen Schaden.  Bereits nach sieben Monaten konnte die neu aufgebaute Wollspinnerei mit neuen Maschinen ihre Produktion wieder aufnehmen. Die Getreidemahlmühle wurde in das erneuerte Gebäude eingebaut. Beide Betriebsteile konnten im Wechsel mit zwei Wasserrädern angetrieben werden. Nach guten geschäftlichen Erfolgen in den Jahrzehnten zwischen 1840 und 1880 führte jedoch 1887 der Druck der internationalen Konkurrenz zur Schließung der Wollspinnerei. Das Anwesen wurde verkauft. Ab 1895 versuchte C.A. Lehmann, Kahla, nach Umbauten im Hauptgebäude ein modernes Sägewerk mit Holzschuhherstellung in Gang zu bringen. Bei den Umbauarbeiten wurde auch die Mahlmühle entfernt. Nach verschiedenen glücklosen Versuchen musste das Anwesen wiederum verkauft werden.

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Unsere „Bimmel“

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Die Kirche

 In den Kirchenbüchern wird auf die Existenz einer Kirche im Dorf bereits auf die Zeit des 6. Jahrhunderts verwiesen.
Nach  http//de.wikipedia.org/Freienorla wird das Erbauen der Kirche im gotischen Stil und der Bau der Kirchhofsmauer auf den Beginn des 13. Jahrhunderts datiert. Kirche Freienorla
 
Ihr Name ist dem Heiligen Laurentius gewidmet.
 
Früher wurden Kirchen in Kirchenbezirke aufgeteilt. Man nannte sie Ephorien eine davon „Die Ephorien Eisenberg, Kahla , und Roda“. 
In der Kirchen Galerie des Herzogtums Sachsen-Altenburg finden wir neben Langenorla, Schweinitz, Niederkrossen auch Freienorla, das Filialdorf der Pfarrei Niederkrossen.
Es liegt ein viertel Stunde südlich von Orlamünde und 1 Stunde südwestlich von Kahla an der Orla, welche unweit vom Orte in die Saale fällt...
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Saale-Radwanderweg

 

                Am Fuße der Leuchtenburg , in Kahla/Thr. verläuft der neue Radweg entlang der Saale
Leuchtenb       Thüringer-Hof

                  in Richtung Rudolstadt, Pößneck, Saalfeld an der Schaukelbrücke Großeutersdorf vorbei
                                                                                
Schaukelbrücke
 Orlamündung
                                                                                   
 findet man ein paar Kilometer weiter Freienrola. Das Dorf an der Orlamündung. Hier biegt der neue Radwanderweg in Richtung Pößneck ab.
2006 fertig gestellt kommt man von der Saale-Orlamündung durch das Orlatal...
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Dorfborn

Historie

Das genaue Alter kann nicht belegt werden, man führt dies jedoch bis auf das 15. Jahrhundert zurück.

Nicht nur die Bevölkerung von Freienorla versorgte sich am Brunnen mit Trinkwasser, auch das Vorwerk Pritschroda kam mit einem Holzfass von 1000 Liter  Fassungsvermögen und seinem Pferdegespann zum Dorfborn. Der Brunnen war ja der gegebene Treffpunkt der Nachbarschaften, die mit Butten und Eimern das benötigte Nass holten. Beim Verweilen und gemütlichen Plausch wurden die neusten Dorf– und Gesellschaftsnachrichtenausgetauscht.

1937

Ein dorfgesellschaftlicher Höhepunkt am Dorfbrunnen war die Silvesterstunde, zu der sich die Dorfgemeinschaft einfand, um gemeinsam das neue Jahr zu begrüßen...

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